Anerkennung der „Freikirchen in Österreich“


In den letzten beiden Jahren hat sich innerhalb der Bewegung der Freikirchen in Österreich eine erstaunliche und erfreuliche Entwicklung ergeben, die sich auf zwei Ebenen abspielt.


Einerseits haben verschiedene Freikirchenbünde, die als religiöse Bekenntnisgemeinschaften in Österreich registriert sind, angefangen, einander näher zu rücken. Es gab Treffen auf Leiterebene, bei denen man sich intensiv untereinander ausgetauscht und zum Ausdruck gebracht hat, dass wir als Freikirchen so vieles gemeinsam haben, dass wir dies auch stärker betonen müssen und einen gemeinsamen "Weg" gehen wollen ohne unser Selbstverständnis als eigenständige Bünde aufzugeben.


Gleichzeitig hat sich im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur eine "Türe" für die Möglichkeit einer vollen religiösen Anerkennung in Österreich aufgetan. So haben sich fünf Freikirchenbünde zusammengeschlossen, um gemeinsam einen Antrag auf Anerkennung zu stellen.


Das bedeutet, dass wir zusammen eine neue Kirche bilden, aber als Bünde weiterhin autonom bleiben. Zu diesen fünf Freikirchenbünden gehören:


Die neue Kirche soll den Namen "Freikirchen in Österreich" tragen. Was zu diesem Prozess positiv beigetragen hat, war auch die Tatsache, dass vor allem die röm. katholische und evangelische Kirche diese Entwicklung unterstützen und sie befürworten.


Der Antrag wurde Ende Jänner offiziell eingebracht und wird nun vom Bundesministerium bearbeitet. In drei bis fünf Monaten erwarten wir den endgültigen Bescheid, über den wir dann berichten werden, sobald er erfolgt ist.


Der ORF hat darüber bereits in der "Orientierung" berichtet und folgenden Bericht veröffentlicht:

Auch die evangelische Kirche hat einen Beitrag dazu veröffentlicht:


 [HIER WEITERLESEN]

ORF-Bericht